Bürgerverein Buckenberg-Haidach feiert Jubiläum
Pressemitteilung, Beherzte Streiter für ihren Stadtteil: Feier für einen Verein, der den Buckenberg und Haidach geprägt hat
21. November 2025
Thomas Sommer
Pforzheim. Das 50-jährige Bestehen mit der entsprechenden Feier hatte der Bürgerverein Buckenberg-Haidach schon geplant, aber dann kam ein Virus aus China dazwischen, das die Welt auf den Kopf stellte. Mit einer Verspätung von fünf Jahren (die PZ berichtete) wurde die Feier am Freitagabend im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach nachgeholt, nun zum 55-jährigen Bestehen des Vereins.
Wegweisende Momente
Der Vorsitzende des Bürgervereins, Jörg Augenstein, führte mit seinem Enkel Florian auf der Bühne ein Zwiegespräch, bei dem der wissbegierige Nachwuchs dem Opa thematisch die Bälle zuspielte und dieser manche Begebenheit der letzten Jahrzehnte den zahlreich erschienenen Besuchern ins Gedächtnis rief. Ältere Einwohner werden das Haidach-Gelände noch mit den alten Höfen und Kuhweiden, die bis an die Wurmberger Straße reichten, kennen. Lange bevor das erste Haus stand, gab es die Kaserne oder die Buckenberg-Wirtschaft, in der am 1. Dezember 1970 die Gründungsversammlung des Vereins stattfand. Auch die Mangerwiese, ein früher beliebter Treffpunkt für Familien, und die Radrennbahn, auf der manch bedeutendes Rennen ausgetragen wurde, dürften manche Bürger noch im Hinterkopf haben.
Seit 55 Jahren im Einsatz: Bürgerverein Buckenberg-Haidach feiert Jubiläum nach
Randvolle Aktenordner
Der Bürgerverein hat sich besonders für das 1990 eröffnete Bürgerhaus oder die zweite Buckenberg-Auffahrt, für die mehr als 2000 Unterschriften gesammelt wurden, eingesetzt. Die Konversion der Kaserne in ein Wohngebiet war ab 1991 ein ständiger Diskussionspunkt im Bürgerverein, der mehrere Aktenordner füllt.
Aktuell unterstützt der Verein die Sommerferienaktion von Bürgerhaus und Kirche, bereichert die Sozialraumkonferenz und arbeitet bei Veranstaltungen mit wie dem Kinderfasching, dem Apfelsaftpressen oder in wenigen Tagen beim Adventsmarkt. Seit vielen Jahren wird die römische Ruine im Kanzlerwald geputzt und danach dort das Fest zum 1. Mai gefeiert.
„Ein Bürgerverein, gerade in einem Stadtteil der Kernstadt, ohne Ortschaftsrat und Ortsverwaltung in ein wichtiger Bestandteil des demokratischen Lebens einer Stadt. Wir müssen daran arbeiten, dass er für und mit weiteren Generationen für unseren Stadtteil da sein kann“, so Augenstein am Ende seiner Rede, die er trotz Wunsch seines Enkels nicht mit einem Witz beendete, da „deine Oma immer sagt, ich würde meistens die Pointe verpatzen.“
Viele Herausforderungen für den Buckenberg - Bürgerverein seit 55 Jahren aktiv
Gemeinsam stark
In Vertretung von Oberbürgermeister Peter Boch richtete der CDU-Stadtrat Jörg Augenstein in seinem Grußwort an den Vorsitzenden und Namensvetter und äußerte an den gesamten Bürgerverein eine Bitte sowie einen Wunsch: „Machen Sie weiter. Begleiten Sie aktiv, bleiben Sie laut, bleiben Sie sichtbar. Für den Bürgerverein, für unseren Stadtteil und für Pforzheim. Denn wenn Menschen sich einbringen, dann entsteht Gemeinschaft. Und genau das feiern wir heute.“
„60 Jahre hier auf dem Buckenberg haben mein Leben geprägt und in verschiedenen Stationen auch geformt. Ich möchte als Vorsitzender des CDU-Ortsverbands dem Bürgerverein herzlich danken für alles, was er hier im Stadtteil bewegt hat“, sagte Rolf Constantin in seiner Ansprache, in der er die Wichtigkeit des Zusammenspiels unterschiedlicher Akteure unterstrich, ohne die es vieles nicht geben würde, was heute im Stadtteil als selbstverständlich angesehen werde.
Für die musikalische Untermalung des Abends sorgten Holger Engel am Piano, Arno Haas am Saxofon und Sängerin Sonja Priehn, die das Publikum mit zeitlos schönen Jazz-Standards bestens unterhielten.
Nicht nur Lob viel haben Sparkassen-Marktdirektor Gerd Owczarek (links) und Stefan Kuhn (Filialdirektor Tiergarten, Dritter von links) für den Bürgerverein Buckenberg-Haidach mitgebracht, sondern auch einen Scheck in Höhe von 5000 Euro. Darüber freuen sich die Vorsitzenden Heinz Knebel (von rechts), Jörg Augenstein und Elvira Zerr sowie Kassiererin Lidia Butsch und Schriftführer Peter Lange.
MeyerPforzheim
12. November 2025
Seit 55 Jahren im Einsatz: Bürgerverein Buckenberg-Haidach feiert Jubiläum nach
Pforzheim. Eigentlich ist es kein klassisches Jubiläum, das der Bürgerverein Buckenberg-Haidach am Freitag, 21. November, ab 18.30 Uhr, im Bürgerhaus feiern will. Schließlich besteht der Verein nunmehr seit 55 Jahren. Allerdings: Feiern konnten die Mitglieder den runden Geburtstag vor fünf Jahren nicht. Zu unsicher war die Lage – wegen Corona. Und so soll die Sause nun mit etwas Verspätung nachgeholt werden.
Pforzheim. Pforzheim. Bei der Hauptversammlung des Bürgervereins Buckenberg-Haidach, der sich seit 55 Jahren für die Belange des Stadtteils einsetzt, zeigten sich einige Themen, die die Pforzheimer Höhenbewohner derzeit besonders umtreiben. Außerdem wurde ein neuer stellvertretender Vorsitzender gewählt.
Im Gruppenraum des Bürgerhauses Buckenberg-Haidach nannte der Vorsitzende Jörg Augenstein die Herausforderungen, die anstehen: der Schulcampus, die Gestaltung des Fernwärmepreises sowie die Bemühungen um Ersatz für die fehlende Lagermöglichkeit des Vereins. Aufgrund der Kündigung des Lagerraumes hatte Augenstein die vielen Ordner des Bürgervereins durchforstet und dabei festgestellt, dass vieles, was vor Jahren hart erkämpft wurde, heute als selbstverständlich wahrgenommen werde und der Bürgerverein seit jeher ein sehr breites Aufgabenfeld bearbeitet hat.
Er wies auf die Veranstaltung im Stadtarchiv hin, wo über die Köpfe der Kaserne referiert wird und auf die „Denkräume“, die eine gute Gelegenheit bieten, miteinander in einen Dialog zu treten. Natürlich steht mit dem 1. Mai und dem Sommerfest am 5. und 6. Juli wieder eine Herausforderung an die Mitglieder zum ehrenamtlichen Einsatz vor der Tür. Nach der Nennung weiterer Bereiche dankte er allen aktiven Mitstreitern und dem gesamten Vorstand für die geleistete Arbeit.
Ein besonderer Moment der Versammlung war die Ehrung von Berthold Wohlbold, der sich nach über 30 Jahren als stellvertretender Vorsitzender entschieden hatte, nicht mehr zu kandidieren. In Anerkennung und als Dank für seinen unermüdlichen Einsatz für den Verein wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Die darauf folgenden Wahlen unter bewährter Leitung von Jürgen Manz ergaben einen neuen Vorstand: Jörg Augenstein wurde als Vorsitzender bestätigt, ebenso wie sein Stellvertreter Heinz Knebel und die neue Stellvertreterin Elvira Zerr.
Mit Peter Lange wurde der Posten des Schriftführers neu besetzt und Lidia Butsch wird wieder in bewährter Art die Kasse verwalten. Bei den Beisitzern ergänzten drei neue jüngere Mitglieder den Vorstand.
Pforzheim. Vor einer großen Zahl von Mitgliedern konnte der Vorsitzende des Bürgervereins Buckenberg-Haidach Dr. Jörg Augenstein erstmals Baubürgermeister Tobias Volle im Foyer des Bürgerhauses begrüßen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Mit einem kurzen geschichtlichen Abriss der Vereinsschwerpunkte der letzten 54 Jahren stellte Augenstein den Bürgerverein vor. Daran schloss er den traditionellen Überblick der Aktivitäten des Vereins des abgelaufenen Jahres an. Bürgermeister Tobias Volle bedankte sich für die Einladung und stellte sowohl sich persönlich als auch seinen beruflichen Werdegang vor. Von der Wirtschaft in die Verwaltung, beides Dienstleister doch mit unterschiedlichen Blickwinkeln, stelle alle Beteiligten vor neue Herausforderungen, so Bürgermeister Volle. Tobias Volle zu Gast in der Weihnachtssitzung des Bürgervereins Buckenberg-Haidach.
Pforzheim. Einen ganzen Schwung neuer junger Mitglieder wünscht sich Jörg Augenstein, Vorsitzender des Bürgervereins Buckenberg-Haidach zum 50. Geburtstag seines Vereins. Den hätten rund 200 Mitstreiter und Gäste im Rahmen eines Festakts im Bürgerhaus am Freitag, 27. November, feiern wollen – wenn die Pandemie dem nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.
Besonders bitter dabei: Schon das Sommerfest war ausgefallen, welches wiederum aus Anlass zu 30 Jahre Bürgerhaus von 2019 auf das Jahr 2020 geschoben worden war.
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